Summer Breeze 2009

12.08.2009 - 15.08.2009 Dinkelsbühl
summerbreeze.jpg

An vielen Kritikpunkten der letzten Jahre haben die Macher des Summer Breeze im Jahr 2009 nachgebessert. Das fiel schon bei der Anreise auf. Die Einlasskontrollen erfolgtem in diesem Jahr parallel durch mehrere Schleusen. Dadurch wurde der sonst obligatorische Stau beinahe komplett vermieden. Auch auf dem Festivalgelände hat sich mit neuen Wellenbrechern und einem neuen Bodenbelag, der das im letzten Jahr so beliebte Heu ersetzte, einiges getan. Damit hat das Summer Breeze 2009 einen großen Schritt nach vorne gemacht. So konnte das großartig organisierte Festival mit seinem durch die Bank starken LineUp einmal mehr auf ganzer Linie überzeugen und bildete einen würdigen Abschluss der Open Air-Saison 2009. [BK]

Mittwoch:
Das Summer Breeze schloss sich 2009 dem Trend an, schon am Warm-Up-Tag hochkarätige Bands auf die Bühne zu stellen, wodurch für viele Besucher der Mittwoch bereits zum ersten Festivaltag wurde.
Dementsprechend voll war das Partyzelt, als nach den Newcomern, ONE WAY MIRROR und RAZOR OF OCCAM die schwedischen Todesblei-Veteranen von VOMITORY die Bühne enterten. An ein Betreten des Partyzelts war zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr zu denken und auch um sich zu den Bierständen durch zu kämpfen benötigte man einiges an Geduld und Stehvermögen. So kamen wir dann auch nur in den Genuss, VOMITORY von außerhalb des Zeltes zu hören. Drinnen war die Stimmung jedoch großartig und die Schweden konnten sich über enthusiastische Publikumsreaktionen freuen. [BK]

GOD DETHRONED, das eigentliche Highlight des Abends aber sollte laut Plan erst nachts um 1:20 Uhr die Bühne des Partyzeltes entern. Da aber die eigentlich eingeplanten CATARACT nicht rechtzeitig vor Ort waren, erklärten sich die Niederländer kurzerhand bereit, ihren Auftritt um zwei Stunden nach vorne zu verlegen und folgten so schon um kurz nach elf Uhr direkt nach VOMITORY. Dabei gaben sich die Mannen und die Frau um HENRI SATTLER keine Blöße und knallten einen Death-Metal-Hit nach dem nächsten in das prall gefüllte Partyzelt. Wer die Musik von GOD DETHRONED kennt, weiß, dass die Band es wie kaum eine zweite versteht, brutale Death-Attacken mit großen Melodien und zweistimmigen Gitarrenläufen zu kombinieren. An einer Sache gab es nichts zu rütteln: Egal ob GOD DETHRONED um 23 Uhr oder um 1 Uhr die Bühne entern, sie sind eine Live-Macht. So geriet der Auftritt dann auch zum erwarteten Abend-Highlight und wurde entsprechend abgefeiert. [BK]


Fotos:Summer Breeze 2009
Homepage: www.summer-breeze.de


Ben und Daniel [29.9.09]